Aktuelles

" Am 2.-3. Oktober 2021 fanden Seminar und Mitgliederversammlung des vaf statt. Hauptthemenschwerpunkte waren  u.a.: Bewertung der Ergebnisse zur Bundestagswahl, Bewertung der Positionen und Ziele der verschiedenen Parteien aus frauenpolitischer Sicht, Bekämpfung von Hass und Gewalt, insbesondere gegen Frauen, im Netz, Rückblick auf die politische Wende (3. Oktober2089), Ziele und Perspektiven des vaf für 2021/2022".

Details hierzu s. Forum

Das Vaf-Seminar  „ Die Corona - Zeit als Emanzipationsrisiko“ fand in der Zeit vom 4.-5. September 2020 in Bonn statt. Die Vaf-Teilnehmerinnen stimmten darin überein, dass es durch Corona einen Rollback zu alten Rollenmustern gegeben hat. Erheblich mehr Frauen als Männer hätten z.B. ihre Arbeitszeit reduziert angesichts geschlossener Kitas und Schulen, um Sorgearbeit für die Familie zu leisten. Einhellige Überzeugung: dagegen müssen wir uns mit allen Kräften stemmen.

Auf ihren Seminaren in den letzten beiden Jahren haben die Vaf-Frauen erneut ihre ablehnende Haltung zum Ehegattensplitting im Steuerrecht bekräftigt. (Bevorzugung höherer Einkommen und von Alleinverdiener-Ehepaaren). Der Vaf  sprach sich dafür aus in einem ersten Schritt den Splittingvorteil auf eine Höchstgrenze von 300,- Euro pro Monat zu begrenzen sowie auf Ehepaare mit unterhaltsberechtigten Kindern. Jetzt liegt die Höchstgrenze bei 17000 Euro im Jahr.  Mit diesen Vorstellungen wandte sich der Vaf an die verschiedenen Bundesparteien. Wir erhielten folgende Antworten:

Die CDU-Frauenunion (Annette Widmann-Mauz) und die FDP (Naja Roßbach) plädierten für die Beibehaltung, die Linke (Katja Kipping) für die Abschaffung des Ehegattensplittings, die SPD-Frauen (Elke Ferner)  sprachen sich für einen Umbau zugunsten einer verstärkten Förderung  von Kindern aus.

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